Franz Xaver Jans – Scheidegger

Franz XaverDipl. theol. Dipl. Psychoanalytiker C.G. Jung – Institut Zürich, langjähriger spiritueller Leiter des VIA CORDIS – Hauses St. Dorothea, Psychotherapeut in eigener Praxis, Meditations- und Kontemplationsschulung seit 40 Jahren, Dozent. Lehranalytiker und Supervisor am ISAPZ (Internationales Seminar für analytische Psychologie) Zürich, Kontemplationskurse und Seminare im gesamten deutschsprachigen Raum.

Meine erste Begegnung mit diesem spirituellen Lehrer fand 1997 statt. Es war bei der letzten Vertiefungswoche im Rahmen einer zweijährigen Ausbildung zum Meditationsanleiter mit dem Schwerpunkt „Herzensgebet“. Wir waren etwa 25 TeilnehmerInnen, zum Grossteil TheologiestudentInnen. Die Woche fand im Bildungshaus Maria Kirchental statt und wurde von Franz Xaver geleitet. Am ersten Abend sassen wir alle im Kreis und nachdem wir uns vorgestellt hatten, konnten wir Fragen stellen. Weiterlesen

In der Stille liegt die Kraft

stilleJede(r), der einen spirituellen Weg geht, sollte sich immer wieder einmal Tage der Stille und des Schweigens gönnen. An solchen Tagen – Retreats, Schweigekurse, Meditationsseminare – oder wie immer sie sich nennen mögen, zieht man sich vollkommen von der Aussenwelt zurück, meditiert mehrere Male am Tag und schweigt durchgehend. Weiters wird empfohlen: Keine Zeitung, kein Buch, kein Handy, kein Radio, kein TV. Ich selbst besuche seit Jahren zumindest einmal jährlich einen 5 tägigen Kurs und möchte im folgenden den Ablauf und die Wirkung der von mir erlebten Seminare darstellen. Weiterlesen

Weggemeinschaft

Sehnsucht nach einem Meister

Durch die Beschäftigung mit östlichen, vor allem indischen spirituellen Wegen wurde meine Sehnsucht nach einem Meister immer grösser. Wundersame Kräfte wurden von ihnen erzählt und ihre Schüler berichteten von gewaltigen spirituellen Erfahrungen. Durch die vollkommene Hingabe an den und Liebe zum Meister könnte das Göttliche im tiefsten Personenkern erfahren werden. Weiterlesen

Wirkungen der Meditation

Die Wirkungen der Meditation kann man nur durch regelmässiges Üben erfahren. Man kann hunderte Bücher über Meditation lesen, wenn man nicht in das Üben geht, wird man nicht erfahren, was Meditation ist.

Körperlich – psychische Auswirkungen

Die Verbindung meines Herzenswortes mit dem Atem führt nach und nach zu einer Entspannung des ganzen Körpers, er wird warm und es breiten sich Ruhe und Frieden aus. Die Gedanken werden weniger und verschiedene Gefühle, wie Hingabe, Dankbarkeit, Geborgenheit können gespürt werden. Ich höre in mich hinein und lasse mich tiefer und tiefer fallen. Ich bin auf dem Weg in mein Innerstes, meinen göttlichen Personenkern. Wie weit und tief dieser Weg führen wird, ob es ein Ziel für diesen Weg gibt, ich weiss es nicht. Nach jahrelangem Üben ist mir inzwischen bewusst, dass dieser Weg von der göttlichen Gnade begleitet werden muss und mein Teil auf diesem Weg die Treue in der Übung ist. Ein gnadenhaftes Geschenk ist für mich, dass ich den Weg zur Meditation finden durfte und ich ihn mit grosser Freude gehen darf. Ich weiss mich mit dem Göttlichen verbunden und schöpfe daraus Kraft und Zuversicht für den Alltag.

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