Weggemeinschaft

Sehnsucht nach einem Meister

Durch die Beschäftigung mit östlichen, vor allem indischen spirituellen Wegen wurde meine Sehnsucht nach einem Meister immer grösser. Wundersame Kräfte wurden von ihnen erzählt und ihre Schüler berichteten von gewaltigen spirituellen Erfahrungen. Durch die vollkommene Hingabe an den und Liebe zum Meister könnte das Göttliche im tiefsten Personenkern erfahren werden.

Bei meinem ersten Vertiefungskurs mit Franz-Xaver Jans-Scheidegger, dem spirituellen Leiter der Via Cordis Gemeinschaft, erzählte ich ihm von dieser Sehnsucht und er machte mir klar, dass in der westlichen Gesellschaft auf Grund unserer Erziehung und Kultur, es sehr schwer ist, sich einem anderen Menschen vollkommen hinzugeben. Diese vollkommene Hingabe sei aber Voraussetzung um das Göttliche über einen Meister zu erfahren. Überdies sei es schwer, wirklich geeignete Gurus zu finden. Für den indischen Menschen sei der spirituelle Weg mit einem Meister etwas Selbstverständliches, da dieser Weg seit Jahrhunderten in dieser Kultur geübt wird. In der westlichen Kultur bietet sich für den spirituellen Weg und die Begleitung auf diesem Weg eine Gruppe von Gleichgesinnten an, die sich zu regelmässigem Erfahrungsaustausch trifft und gemeinsam meditiert.

Meine Weggemeinschaften

Im Laufe der Jahre war ich mit den verschiedensten spirituellen Richtungen iin Kontakt und auch in die verschiedensten Gruppen integriert. Meine erste und sehr wichtige Weggemeinschaft hat sich mit Menschen, die TM ( transzendentale Meditation )  übten, gebildet. Wir waren im Schnitt acht Personen und trafen uns einmal monatlich. Der Termin wurde so festgelegt, dass auch alle Zeit hatten. Es war eine geschlossene Gruppe. Nach der gemeinsamen Meditation berichtete jeder, wie es ihm/ihr auf seinem spirituellen Weg ergeht und welche Fragen dabei auftauchen. Gemeinsam versuchten wir Lösungen zu finden. Nach diesem intensiven Erfahrungsaustausch haben wir noch gemeinsam gegessen und ein Gläschen Wein getrunken. Im Laufe der Jahre haben die meisten von uns das indische Mantra durch ein christliches Wort ersetzt. Diese Weggemeinschaft bestand ca. 15 Jahre.

Meine derzeitige Weggemeinschaft ist die Via Cordis Gruppe Salzburg, die sich wöchentlich trifft und eine offene  Gruppe ist. Jeder, der eine Einführung in das Herzensgebet gemacht hat und sich entschlossen hat, diesen Weg weiterzugehen, kann daran teilnehmen. Weggemeinschaft „Via Cordis Salzburg“

Wichtigkeit einer Weggemeinschaft

Wer sich entschieden hat einen intensiven spirituellen Weg zu gehen,  für den ist es von grossem Vorteil entweder einen persönlichen Lehrer oder eine Weggemeinschaft zu haben. Zu Beginn des Weges bestärkt einen die  Gruppe, den eingeschlagenen Weg auch durchzuhalten, korrigiert Fehler bei der gewählten Technik und klärt auftauchende Fragen. Später können die auf dem Weg gemachten Erfahrungen gemeinsam besprochen und besser eingeordnet werden. Die Gefahr einen falschen und unter Umständen gefährlichen Weg zu gehen,  ist in der Gruppe wesentlich geringer  als alleine auf sich gestellt. Jeder in der Gruppe ist einzigartig,  macht andere Erfahrungen und als Mitglied einer solchen spirituellen Gemeinschaft kann ich an dem  reichen Erfahrungsschatz einer solchen spirituellen Weggemeinschaft teilhaben. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich zur Via Cordis Weggemeinschaft gefunden habe und habe viele Bereicherungen für meinen Weg empfangen. Ich weiss mich eingebunden in eine grosse Zahl von Menschen, die mit mir auf dem Weg sind. Überdies habe ich die Erfahrung gemacht, dass bei gemeinschaftlichen Meditationen ein hohes Energiefeld entsteht und das Eintauchen in die Stille dadurch erleichtert wird.

Einführung in das Herzensgebet

Neben den im unter „Meine Weggemeinschaften“ angeführten Link und den dort aufgezählten Möglichkeiten, bieten auch meine Frau und ich im Raum Salzburg eine Einführung in das Herzensgebet, Einzeln oder in Kleingruppen, an. Kontakt per eMail.

 

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Ein Gedanke zu „Weggemeinschaft

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