Rosenkranz – meditativstes Gebet der katholischen Christen
Mitte der 70iger Jahre habe ich das Buch des jüdischen Schriftstellers Franz Werfel „Das Lied von Bernadette“ in dem er das Entstehen des weltweit bekannten Wallfahrtsortes Lourdes beschreibt, gelesen. Mit einem guten Freund bin ich sogleich nach Lourdes gefahren und wir waren Beide von der Atmosphäre dieses Ortes sehr beeindruckt. Seit dieser Zeit versuche ich täglich einen Rosenkranz für all meine Lieben und für den Frieden auf Erden zu beten. Ich bete meistens beim Gehen oder in Meditationshaltung und es gibt nur wenige Tage im Jahr an denen ich ihn nicht bete. Neben dem Herzensgebet ist er meine liebste spirituelle Übung.
Dieser „Frieden auf Erden“ um den ich täglich bete, ist in den gegenwärtigen Tagen sehr gefährdet und während des Gebetes steigen in mir oft die nachfolgenden Gedanken auf.
Gewalt und Religion
Niemals sollte eine eigene religiöse, politische oder sonstige Überzeugung mit Gewalt durchgesetzt werden. Viel, viel Leid ist durch Missachtung dieses für mich unabdingbaren Gebotes im Laufe der Menschheitsgeschichte entstanden. Die Geschichtsbücher quellen über von all diesen Berichten, in denen Überzeugungen mit Gewalt durchgesetzt wurden. Weiterlesen

Ist der Tod das Ende unseres Lebens oder geht das Leben nach dem Tod in irgend einer Form weiter? Diese Frage beschäftigt wahrscheinlich jeden Menschen und auch ich gehe dieser Frage schon Jahrzehnte nach. Ich habe viele Bücher über Nahtoderlebnisse gelesen, Berichte auf you tube angesehen und je mehr ich mich mit dieser Frage beschäftige, desto stärker wird in mir die Gewissheit, dass der Tod nicht das Ende des Lebens darstellt.
Das Buch
Täglich sehen wir bedrückende Bilder über die Flüchtlingsströme. Besonders das Schicksal der vielen kleinen Kinder berührt mich tief und bringt weit zurückliegende traumatische Ereignisse aus meiner eigenen Kindheit wieder in das Bewusstsein. Besonders bei meinen morgendlichen Meditationen steigen die Bilder und die damit verbundenen Schmerzen aus meiner Kindheit hoch.
Dipl. theol. Dipl. Psychoanalytiker C.G. Jung – Institut Zürich, langjähriger spiritueller Leiter des VIA CORDIS – Hauses St. Dorothea, Psychotherapeut in eigener Praxis, Meditations- und Kontemplationsschulung seit 40 Jahren, Dozent. Lehranalytiker und Supervisor am ISAPZ (Internationales Seminar für analytische Psychologie) Zürich, Kontemplationskurse und Seminare im gesamten deutschsprachigen Raum.
Wenige Situationen sind so belastend wie das körperliche oder seelische Leid eines lieben Menschen. Sei es ein Kind, der/die PartnerIn, ein/e Freund/in, die Eltern, das Leid des Anderen macht uns hilflos. Besonders dann, wenn es sich um eine schwere gesundheitliche Störung handelt (z.B. Krebs), wo man eigentlich nur ermuntern und die Hoffnung auf Heilung stärken kann.
Viele Untersuchungen und Studien belegen, dass meditative Visualisierungen sehr positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Gleiches gilt für unseren Atem. Insbesondere die östlichen Kulturen machen sich die heilende Kraft des Atmens durch die verschiedensten Techniken zunutze. Ein weiterer Aspekt ist, dass sich die meisten geistigen Heiler als Kanal für die heilende Kraft der göttlichen Liebe verstehen.
Das von mir in meiner Meditation praktizierte Herzensgebet ist ein mantrischer Übungsweg. Ganz bewusst habe ich mir mein Mantra/Wort so gewählt, dass es für mich den Inbegriff des göttlichen Geheimnisses darstellt. Angeregt durch das Wiederlesens des Buches
Vor einigen Wochen ertastete ich in meiner Nasenscheidewand einen Knoten. So wie viele andere Menschen bei gesundheitlichen Fragen in das Internet schauen, habe auch ich begonnen dort zu recherchieren, was dieser Knoten wohl sein könnte. Relativ bald gelangt man auch zu einer möglichen Krebsdiagnose. Also entschloss ich mich den Knoten von einem HNO Arzt untersuchen zu lassen. Da ich das letzte mal vor ca. 25 Jahren bei einem solchen Spezialisten war und dieser schon verstorben ist, musste ich mir einen neuen Arzt suchen und einen Termin vereinbaren. Natürlich bekam ich nicht sofort einen Termin sondern musste einige Zeit warten.